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Zur Verteidigung des Unseriösen: Wahrheit, Fiktion, Autofiktion, SS 20, Eva Hegge Abstrakte Ziele/ Lerneffekte:
  • Kontext "Forschendes Lernen"; Selbstbildungsprozesse
  • Identitätsbildung, Ich und die Welt, Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich (Reifeprozesse begleitend)
  • anders verstanden: ich bilde mich selbst (selbstständig, selbstbestimmt: selbst-bewusst, sich sich selbst und seiner Umwelt bewusst sein, selbstbestimmtes Tempo, selbstbestimmte Richtung)
  • Ästhetisches Wissen, künstlerische Techniken experimentell erarbeiten, ausprobieren von ästhetischen Gesetzmäßigkeiten: Show don´t tell, genaues Beobachten (ähnlich wie beim Zeichnen, Lückenzeichnung), Adjektive reduzieren usw.)
  • Sprache eingeübtes Alltagsmedium hier hilfreich, weil jede*r dieses Medium benutzen kann
  • Motivation sich "selbst" zu zeigen, oft starke Lernmotivation bei Schüler*innen
Konkrete Aufgaben/ Methoden: 
  • Text als Zusatz/ als reflektierendes Medium
    • planerisch: Text als Recherchetool, Text als Plan oder Skizze, als Imagination/ künstlerischer Text
    • nachträglich reflektierend (z.B. als dritte Klausuraufgabe, technisch, intentional, kunsthistorisch)
    • begleitend: Künstlerbuch/ Text im Skizzenbuch, Bild-Text-Gefüge
  •  Text als eigenes künstlerisches Produkt:
    • freier als im produktionsorientierten Deutschunterricht, nicht direkt Roman- oder Epochenorientiert, Verbindung von schriftlichen und visuellen Elementen
    • (Collagen, in Bilder reinschreiben, Text und Bild nebeneinander auf dem selben Blatt - gegenseitige Kommentierung oder Verstärkung)
    • "Suchen Sie sich -unabhängig von dem Fach Kunst- ein Thema/ eine Frage Ihrer Wahl, mit der Sie sich in diesem Semester beschäftigen möchten und wählen Sie eine dem Thema/ der Frage angemessene Weise der Aufzeichnung." (Andrea Sabisch: Aufzeichnung und ästhetische Erfahrung, http://kunst.uni-koeln.de/kpp_daten/pdf/HamburgUP_KPP20_Sabisch.pdf)
Aufzeichnung:
  • Thema Alter: Interviews in Altersheimen, Fotoserien, Porträtzeichnungen, Video, Architektur von Altersheimen oder Wohnungen, in denen alte Menschen leben - zeichnerisch aber auch fiktional-literarisch:
  • Räume beschreiben, von Räumen erzählen (Raum schriftstellerisch erforschen) Podcast, Audioformate: z.B. sich selbst beim Denken/ Wahrnehmen aufnehmen wie Audiotagebuch
    • Rolf Dieter Brinkmann
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