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Rembrandt van Rijn

Über 60 Selbstporträts fertigte er von sich an und hat somit die meisten Selbstbildnisse unter namenhaften Künstlern. Darunter sind Gemälde, Zeichnungen und auch Radierungen, die die Veränderungen seines Gesichts von jungen 20 Jahren bis hin zu seinem Tod mit 63 Jahren dokumentieren.

Seine frühen Selbstbildnisse zeigen einen Rembrandt, der sich auf sein Aussehen und die Darstellung konzentriert. Einige Jahre später, in Rembrandts mittleren Lebensabschnitt zeichnet sich der Künstler sehr selbstbewusst, auffällig und erfolgreich. Seine letzten Selbstporträts zeigen einen vom Leben gekennzeichneten Rembrandt, aufschlussreich und nachdenklich.

Rembrandt probierte verschiedene technische und bildliche Möglichkeiten aus. Von Zeichnungen und Radierungen bis hin zu Gemälde. Deswegen wird davon ausgegangen das Rembrandt seine Selbstbildnisse zu Forschung- und Versuchszwecken genutzt hat. Vor allem seine frühen Selbstporträts werden als Studie verstanden, mit denen er die Wiedergabe unterschiedlicher Gesichtsausdrücke übte und mit Einsatz von Licht- und Schatten experimentierte.

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