bernd und hilla becher – fotografie als dokumentationsmedium

Das Künstlerpärchen machte schwarz-weiß Fotografien von (hauptsächlich) industrieller Architektur.

Sie fassten die Fotografie als reines Dokumentationsmedium auf und bemühten sich um eine sachliche, wirklichkeitsnahe Darstellung der Objekte in der Fotografie.

Dabei beachteten sie die „Becher’schen Regeln“:

  • Objekt muss in Zentralperspektive aufgenommen werden, keine  Verzerrungen
  • Keine Theatralik (z.B. durch Schattenspiel – Aufnahmen nur bei trüben Licht)
  • Keine Aktivitäten und Nebensächlichkeiten
  • Keine Farbe oder (künstlerische) Effekte
  • Keine Details und abstrakte Kompositionen

Quelle: Missing Link Slides, Vorlesung 3

Der Bezug zu meinem Thema:

Bernd und Hilla Becher haben in ihren Arbeiten versucht eine objektive Darstellung der Objekte in den Fotografien abzubilden.

Durch diese Technik gehen die Beiden davon aus, eine Abbildung der Wirklichkeit in einer Fotografie festhalten zu können. Interessant ist dass sie dabei extra darauf achten, dass licht und Schatten diese „Wirklichkeit“ nicht verzerren können.

Wolfgang J. Reus (1959—2006)

In Fotografie, Malerei, Architektur, Natur und Alltag bekannt: Je nach nach Einfall des Lichts wirkt alles anders. Das gilt auch für den menschlichen Geist.

Quelle: https://bildermann.de/zitate/

tim noble und sue webster

Sie machen (unter Anderem) Installationen aus Müll, Schrott und teilweise toten Tieren.

  Die erste Installation aus persönlichen Gegenständen und Hausmüll.

Eine Art Selbstportrait aus Müll, den der Künstler und die Künstlerin innerhalb von sechs Monaten produziert haben.

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Tim_Noble_und_Sue_Webster http://www.timnobleandsuewebster.com/home.html

Laszlo Moholy-Nagy – fotografie: die objektive sehform unserer zeit (1936)

Der gesamte Beitrag bezieht sich auf den im Titel genannten Text.  Die kursiv gedruckten Abschnittsüberschriften sind aus dem Text übernommen. Im folgenden wird bei Zitaten und Vergleichen nur die Seitenzahl angegeben.

ein neues Instrument des sehens (S.45)

Durch die Fotografie eröffnet sich eine grundsätzlich neue Möglichkeit des  Sehens. Elemente können losgelöst von anderen betrachtet werden. (vgl. S.45)

die absolute eigenart der fotografie (S. 45)

Das Fotogramm sei der „schlüssel zur fotografie“ (S.45), da in ihm die Grundidee des Fotografierens verfestigt sei. (vgl. S.45)

was ist optische qualität? (S.45)

Durch die Möglichkeit der Schwarz-weiß Fotografie seinen Licht und Schatten und ihre Bedeutung im Bild erst richtig entdeckt worden. (S.45)

Durch den richtigen Einsatz von Licht und Schatten entstehe eine Flächenverlebendigung, eine optische Verfeinerung. (vgl. S.45)

die technick sublimiert sich (S. 46)

Durch die Fotografie ist es möglich eine Situation/ein Objekt in einer Millisekunde zu fixieren. (vgl. S.46)

die Mehrleistung (S. 47)

Die Fotografie bietet viele neue Möglichkeiten. Künstlerisch und technisch. (vgl. S.47)

die acht arten des fotgrafischen sehens (S. 47)

  1.  das Fotogramm (S. 47)
  2.  die Reportage (S. 47)
  3. die Zeitlupe (S. 47)
  4. der Zeitraffer (S. 47)
  5. a) die Mikrofotografie (S. 47), b) die Filter-Fotografie (Infrarot-Fotografie)
  6. die Panorama-Kamera und die Röntgen-Fotografie (S. 47)
  7. die Fotomontage (S. 48)
  8.  der „optische witz“ (Prismen, Spiegelung, Zerrungen usw.) (S. 48)

was nützt uns diese aufzählung? (S. 48)

Sie weist die vielen Möglichkeiten der Fotografie auf. (vgl. S. 48)

das neue sehen (S. 48)

(Aus der zeitlichen Sicht des Autors) Die Fotografie werde wie die malerische Kunst behandelt, wodurch das wahre Potenzial der Fotografie nicht zum Ausdruck komme. (vgl. S. 48) Die Fotografie stelle nun die objektive Sehform dar, in welcher es egal sei, ob diese als Kunst gewertet würde oder nicht. (vgl. S. 49)

das neue raumerlebnis (S. 49)

„erst jetzt [durch die Fotografie] sind wir befähigt, unsere Umgebung und unser leben – […] – neu zu sehen.“ (S. 49)

 

Zusammenfassung

Moholy-Nagy sieht die Fotografie, im Gegensatz zu Brecht, als Möglichkeit der objektiven Sehform. Außerdem erkennt er ein hohes Einsatzpotential in ihr.

Was ziehe ich für mich persönlich aus diesem Text?

Auf Moholy-Nagys Verweis hin, dass in dem Fotogramm die Basisidee der Fotografie verankert ist, möchte ich mich damit beschäftigen, also praktisch eines herstellen. Außerdem werde ich vorerst in schwarz-weiß fotografieren, um mir der Bedeutung von Licht und Schatten bewusst zu werden und mit ihnen umgehen zu lernen.

tote biene

Ich möchte im Rahmen des Portfolios auch meine Entwicklung im Bezug auf die Fotografie darstellen.

Im manuellen Modus meines Handys habe ich bei sehr hellen Lichtverhältnissen eine tote Biene auf einer Fensterbank fotografiert.

  Ich glaube meine Fähigkeiten werden klar.

Im Automatikmodus entstanden.

Bei dunkleren Lichtverhältnissen.

das verworfene thema

Ursprünglich war die Fragestellung meines Portfolios eine andere.

Was ist Kunst

Das war meine Frage.

Ich hatte sie gewählt, da ich keinen besonders künstlerischen Hintergrund habe. Durch meinen Studiengang will ich das ändern.

Der Gedankengang war nun, dass ich um etwas künstlerisches zu erschaffen erstmal alle Grundlagen klären müsste.

Es stellte sich heraus, dass dieses Thema einfach zu umfassend ist. Ich hatte keinen Ansatz.

Ich hätte die Frage auch einschränken können, mir ist dazu jedoch nichts passendes eingefallen, was mich interessiert.

Auch meine Meinung zum vorangegangenen Gedankengang hat sich geändert. Ich mache jetzt einfach.

Exposé: wasistkunst

der himmel und sonnenuntergänge

Im letzten halben Jahr habe ich, im Gedanken an meine Portfolioarbeit, immer mal wieder einfach fotografiert, was mir gefallen hat.

Bei späterer Sichtigung dieser Bilder ist mir aufgefallen, dass dies häufig der bewölkte Himmel, Sonnenuntergänge oder, in einem spezifischen Fall, ein Regenbogen waren.

Den Himmel finden  viele Menschen schön. Kein Wunder.

 

Ich habe überlegt, was daran so faszinierend ist und bin zu dem, zwar sehr allgemeinen, dennoch zutreffenden Schluss gekommen, dass es die besonderen Lichtverhältnisse sind –  was mich wiederum zu meinem Thema brachte.

instagram: vanellimelli

vanellimelli oder MEL über Instagram

licht und schatten bei vanellimelli   Bilder wie diese gibt es massenhaft auf Instagram. Vor allem die Lichtstrahlen, welche durch die Lamellen eines Rollos fallen, in das Bild mit einzubinden, ist keine Neuerfindung von der Bloggerin, besonders nicht auf Instagram.

Und auch, wenn mir diese Bilder oft negativ auf Instagram auffallen, gefällt mir ihre Umsetzung sehr gut!

Bild 1

https://www.instagram.com/p/B9Mz7imo8Um/utm_source=ig_web_copy_link

Bild 2 und 3

https://www.instagram.com/p/B50fk7lIBHd/?utm_source=ig_web_copy_link

Was diese Bilder interessant und ästhetisch macht, ist das Spiel mit Licht und Schatten. Eine Inspiration mich mit diesem Thema auseinander zu setzen.

Bild 1

https://www.instagram.com/p/B4vAe1XoWaK/utm_source=ig_web_copy_link

Bild 2

https://www.instagram.com/p/B2wtCFAIDDF/?utm_source=ig_web_copy_link

Bild 3

https://www.instagram.com/p/B3w-vPAIY4m/utm_source=ig_web_copy_link