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Neue alte Kunst im Netz | Top Ten | so frisch so gut

Eine sehr interessante Sammlung! Den so unterschiedlichen Beispielen scheint gemeinsam zu sein das Bedürfnis, die alte und klassische Kunst nicht länger demütig-passiv als etwas unerreichbar Großes zu bewundern, sondern mit ihr auf Augenhöhe in einen Dialog zu treten, ja sie aktiv – nicht über anhimmelnde Interpretationen, sondern über performativ-kreative Konzepte – anzueignen. Das erinnert an die Ambitionen vieler Formen heutiger Kunstvermittlung, bei denen es ebenfalls weniger darum geht, das Publikum auf die Kunst ‘einzunorden’, als vielmehr darum, jegliche Schwellenangst zu nehmen und die Werke als Anlas zu begreifen, dass die (bisherigen) Rezipienten sich selbst als schöpferisch erleben. – Dazu gab’s in diesem Frühjahr eine größere Debatte. Hier eine Zusammenstellung vieler wichtiger Links dazu: http://www.tanjapraske.de/2015/04/12/kunstvermittlung-schuldig-pro-banalisierung-der-kunst-lesetipp Herzliche Grüße Wolfgang Ullrich
Quelle: Neue alte Kunst im Netz | Top Ten | so frisch so gut
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