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Dietmar Dath: Roboter-Thriller „Ex Machina“ im Kino

Zwischen Gewalt und Erkenntnis: In Alex Garlands neuem Film geht es zwar auch um die Frage nach Persönlichkeit und Identität, aber dass Sex und Gewalt ebenfalls eine Rolle spielen, wird nicht verheimlicht.
Quelle: Roboter-Thriller „Ex Machina“ im Kino

Das Gesicht eine kommerzielle Idee, die Persönlichkeit ein Softwareprodukt

Die Automatin traut uns nicht, sie merkt schnell, dass wir viele abwegige Vorstellungen darüber im Kopf spazieren tragen, wer wir sind und warum wir überhaupt etwas im Kopf haben, das jemand sein kann. Ava lächelt, wenn sie auf Zeit spielt. Ihr Gesicht ist eine kommerzielle Idee, ihre Persönlichkeit ein Softwarekonstrukt. Weil sie aber lernen kann, ist sie schnell klüger als ihr Lehrer, der ihr Schöpfer ist – ein IT-Milliardär, der sich Klimt und Pollock in sein Hightech-Einsiedler-Versteck hängt, um vor sich selbst als Mann mit Tiefe und Empfinden dazustehen, obwohl ihm beides abgeht.
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