TM processing

Registrieren

Anpassung der Kunstnarrative – www.kunstforum.de

Anpassung der Kunstnarrative Die documenta muss auf die folgenreiche Neubewertung ihrer Anfangsjahre reagieren, die eine Tagung des Deutschen Historischen Museums in Berlin zu Tage förderte von Ingo Arend Versöhnung mit der Moderne. Ehrenrettung der „Entarteten Kunst“, Bekenntnis zur Abstraktion. So oder ähnlich lautet meist das Narrativ, wenn die Rede auf die Documenta kommt. Die 1955 … Continued
Die Tagung zeigte, wie überfällig es ist, den Mythos documenta nicht nur wissenschaftsintern, sondern öffentlich zu hinterfragen. Auch wenn auf der Tagung der SPD-Politiker Hans Eichel, ehemals Bundesfinanzminister und von 1975 bis 1991 Oberbürgermeister von Kassel, darauf hinwies, dass die NS-Nähe ihrer Gründerväter nicht verhindert habe, dass sich die documenta zu dem Institut der kritischen Weltsicht entwickelt habe, das sie heute ist. Das neu geschaffene Kasseler documenta-Institut und die neue documenta-Professur an der Kunsthochschule werden sich dieser Frage genauso annehmen müssen wie die 15. Documenta 2022. Nur dann kann die „Weltkunstschau“ glaubwürdig bleiben. Quelle: Anpassung der Kunstnarrative – www.kunstforum.de
Verknüpfte Beiträge
Weitere Beiträge
Zur Werkzeugleiste springen