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Die tatsächliche Hybridisierung der Bildung – warum sich Lernangebote im digitalen Wandel neu erfinden müssen – selbstlernen.net

  • In der Schule wird in Zeiten von Homeschooling/Distanzlernen das „Unterrichten“ (eigentlich Treffen) in den Modus „Material verteilen“ umgestellt. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob der Austausch untereinander – ob auf dem Schulhof oder im Klassenzimmer – in Präsenz nicht die „heimliche Killer-Applikation“ war, die wir erst jetzt richtig einschätzen.
PS: Jedes Lernen ist hybrides Lernen. Die Rede von „hybridem Lernen“ oder „blended learning“ ist übrigens ein gutes Beispiel für einen lehrseitigen Blick auf die Dinge. Wenn man die Perspektive der Lernenden einnimmt, wird klar, dass die vermeintlich gut sortierte Ordnung nur oberflächlich ist. Denn:
  • In jedem Onlinesetting befinden sich alle Beteiligten immer auch an einem physischen Ort.
  • In jedem Präsenzsetting haben die Menschen (fast) immer auch einen Online-Zugang dabei.
Diese Ebenen werden häufig ignoriert oder als Störung wahrgenommen. Das ist vermutlich ein Phänomen des Übergangs: Das Alte funktioniert nicht mehr so richtig, aber das Neue ist noch nicht klar erkennbar. Quelle: Die tatsächliche Hybridisierung der Bildung – warum sich Lernangebote im digitalen Wandel neu erfinden müssen – selbstlernen.net
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